Contentmarketing für Beginner

Zuallererst, lass dich durch das Wort ‚Beginner‘ nicht abschrecken. Jeder hat mal klein angefangen. Die Hauptsache ist doch, überhaupt zu beginnen.

Ich möchte dir nun ein paar kleine Tipps zum Thema Contentmarketing geben, die für den Anfang sehr hilfreich für dein Business und deine Marketingstrategie in den sozialen Medien sein können.

Contentmarketing Tipp 1:

Ganz zu Beginn solltest du dir über deinen Wunschavatar/Zielkunde im Klaren sein. Das heißt, du weißt beispielsweise, in welcher Branche er tätig ist, was sein Hintergrund ist und welche Herausforderungen und Ziele er hat.

Wenn du das weißt, dann müsste dir auch klar sein, auf welchen sozialen Netzwerken er sich vorzugsweise herumtreibt. Ich würde mich hier auf die wichtigsten zwei Kanäle fokussieren. Wahrscheinlich fragst du dich jetzt, warum du nicht auf allen Kanälen deinen Content verteilen solltest?! Ganz einfach: Das ist mit unglaublich viel Arbeit verbunden, denn jedes soziale Netzwerk hat sich auf eine Art von Content spezialisiert. Das heißt, es reicht nicht deinen Content per Copy and Paste auf allen nur erdenklichen Medien zu verbreiten, da sie unterschiedlich funktionieren. Zum Beispiel legt Instagram nach wie vor großen Wert auf gute Bilder. Im Vergleich dazu zählt bei LinkedIn möglichst wertvoller Content in Text- oder auch bereits in Videoform. Du müsstest also für jeden Kanal, den du nutzt, deinen Content dementsprechend anpassen. Spezialisiere dich daher auf die Contentform, die dir am meisten zusagt und von der du meinst, dass du mit ihr deine Kunden am besten erreichst.

Contentmarketing Tipp 2:

Wenn du dich nun für deine Plattformen entschieden hast, kannst du anfangen Inhalte zu produzieren. Jedoch bitte nicht irgendeinen Inhalt, sondern solchen, der für deinen Wunschavatar relevant ist und vor allen Dingen Mehrwert für ihn bietet. Du solltest dich also bei jedem Beitrag bezüglich deines Kunden fragen: „Ist er nützlich?“, „Bietet er Mehrwert?“, “ Löst er ein Problem?“.

Schauen wir uns dazu das FISH Modell an. Dieses Modell unterteilt die verschiedenen Contentarten in vier Kategorien:

  • Follow-Content: Das sind Inhalten, von denen der Kunde unbedingt mehr möchte
  • Search-Content: Beantwortung von Fragen
  • Highlight-Content: Erregt Aufmerksamkeit und führt zur Verbreitung
  • Inbound-Content: Hochwertiger Content im Tausch mit der Mailadresse des Kunden

Du solltest dir also bei der Produktion deiner Inhalte im Vorwege Gedanken darüber machen, welches Ziel deine einzelnen Beiträge haben und sie dementsprechend abwechselnd nutzen, um Diversifikation herbeizuführen.

Der nächste Schritt ist, deinen Inhalt mittels des Contentradars einzuordnen. Und zwar in tiefgründig/vordergründig und emotional/funktional.

Um hier nicht zu sehr ins Detail zu gehen, reicht es für den Anfang völlig aus, wenn du weißt, dass tiefgründiger Content vor allen Dingen die Zeit des Konsumenten beansprucht. Nur wenn dieser wirklich interessiert ist, nimmt er sich die Zeit und schaut sich deinen Inhalt genauer an. Für vordergründigen Content dagegen reicht nur leichtes Interesse und somit sollte der Beitrag dementsprechend kürzer ausfallen.

Emotionaler Content zielt vor allen Dingen auf die Gefühle des Konsumenten ab. Dein Beitrag sollte also Emotionen transportieren und eine Verbindung zu deinem Kunden herstellen können. Funktionaler Content dagegen sollte ihm insbesondere weiterhelfen, ihm etwas lehren. Achte auch hier auf eine gute Mischung.

Tipp 3:

Nun, da du einige Inhalte produziert hast, kannst du dich an die Verbreitung setzen. Schaue hier am besten, dass du regelmäßig und in erster Linie zu den gleichen Zeiten (Wochentage/Uhrzeit) postest, um deine Follower möglichst über einen langen Zeitraum an dich zu binden. Aber keine Panik! Du musst ihnen deinen Content nicht fünf mal die Woche um die Ohren hauen. Anfangs reicht es völlig aus guten! Content ein bis zweimal die Woche zu posten.